Vier Millionen DAB+-Radios verkauft

DAB+ Francine JordiDAB+ Francine Jordi

DAB+-Livestream vor den Swiss Music Awards auf dem Vierwaldstättersee

Bis Ende 2018 sind in der Schweiz über 4 Millionen DAB+-Radiogeräte verkauft worden. 33 Prozent aller Schweizerinnen und Schweizer empfangen ihre Radioprogramme über DAB+, während nur noch 18 Prozent der Bevölkerung ausschliesslich UKW hört. Der Anteil der Radiohörenden, welche über das Autoradio DAB+ konsumieren, hat sich innert drei Jahren auf 40 Prozent verdoppelt. Aufhorchen lässt DAB+ auch im Vorfeld der «Swiss Music Awards» in Luzern morgen Samstag: mit einem Facebook-Livestream aus der schwimmenden Artist Reception auf dem Vierwaldstättersee.

Laut der halbjährlich im Auftrag des BAKOM und der Arbeitsgruppe Digitale Migration (AG DigiMig) vom Forschungsinstitut GfK erhobenen Zahlen nutzten die Schweizerinnen und Schweizer im 2. Halbjahr 2018 von 100 Radiominuten pro Tag durchschnittlich 64 Minuten auf digitalem Weg. 33 Prozent entfallen dabei auf DAB+, 31 Prozent auf Internet, Kabel- oder IP-TV-Angebote. Der Anteil der Radiohörenden, die im gesamten Jahr 2018 ausschliesslich UKW konsumierten, beträgt nur noch 18 Prozent gegenüber 24 Prozent im Vorjahr.

Radio zügelt zu DAB+

Radio zügelt zu DAB+

Verkaufte DAB+-Geräte: 4-Millionen-Grenze geknackt

2018 wurden ausserdem 286’200 DAB+-Radios verkauft, dazu 303’000 DAB+-Radios, die in Fahrzeugen bereits standardmässig eingebaut waren oder nachgerüstet wurden. Damit sind seit 2006 insgesamt 4,16 Millionen DAB+-Geräte verkauft worden. Gemäss BAKOM-Erhebungen ist der Anteil der Neufahrzeuge, die standardmässig über einen DAB+-Empfang verfügen, 2018 noch einmal stark angestiegen und liegt nun bei 91 Prozent, gegenüber 85 Prozent im Vorjahr. In der Schweiz ist die ab Ende 2020 in der EU geltende Bedingung somit bereits nahezu erfüllt, wonach jedes neue Personenfahrzeug DAB+-fähig sein muss. Der Umstand, dass in der Schweiz immer mehr Autos mit DAB+ unterwegs sind, macht sich auch immer stärker in der Nutzung bemerkbar. So erfolgten im Herbst 2018 von 100 im Auto gehörten Radiominuten bereits 40 via DAB+, was einer Verdoppelung des DAB+-Anteils innerhalb von drei Jahren entspricht.

Backstage in der schwimmenden Artist Reception

Die Schweizer Radiobranche verfolgt mit vereinten Kräften das Ziel, ihre Programme ab 2020 nur noch digital und hauptsächlich über DAB+ zu verbreiten. Zentral von der Umstellung betroffen ist die Schweizer Musikszene. Daher macht die Promotionskampagne «Radio zieht um» auch in diesem Jahr Halt an den «Swiss Music Awards», die morgen Samstag, 16. Februar, zum ersten Mal im KKL in Luzern stattfinden. Die Musikerinnen und Musiker werden dabei mit dem Schiff auf dem Vierwaldstättersee zum roten Teppich vor dem KKL transportiert. DAB+ berichtet via Livestream auf der Facebook-Seite von DAB+ aus der schwimmenden Artist Reception. Zudem gibt es eine unterhaltsame Aktion, mit der die Künstlerinnen und Künstler für die Vorteile von DAB+ sensibilisiert werden. Nominiert für einen «Swiss Music Award» sind auch mehrere Musiker, die sich im Rahmen der «Radio Zieht Um»-Kampagne für DAB+ einsetzen. So machen die DAB+-Zügelhelfer in der Kategorie «Best Group» den Sieg unter sich aus: nominiert sind Hecht, Pegasus sowie Lo & Leduc. Letztgenannte gehen zudem mit ihrem Über-Hit «079» für den «Best Hit» ins Rennen.

Auch sonst stehen die DAB+-Zügelhelfer regelmässig im Einsatz, um für die Vorteile des neuen digitalen Radiostandards zu werben: kürzlich traten Carrousel an einem Wohnzimmerkonzert in ganz intimen Rahmen auf und bescherten so einer DAB+-Hörerin, deren Freunden und der DAB+-Community ein ganz besonderes akustisches Highlight. Im Frühling können sich die Fans von DAB+ auf Facebook, Twitter und YouTube auf Neuigkeiten von Stress und Hecht freuen.

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